Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Dr. Torben Illner

    Rechtsanwalt

    KONTAKT

    Tel: +49 228 72543-21
    Fax: +49 228 72543-20
    illner@meilicke-hoffmann.de
    VCard



    TÄTIGKEITSBEREICHE

    TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

    Der Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit liegt im Bereich des Handels- und Gesellschaftsrechtes. Besondere Tätigkeitsschwerpunkte sind sowohl die Beratung als auch streitige Auseinandersetzungen im Aktienrecht.

    BERUFLICHER WERDEGANG

    • Universitäten Hannover und Marburg
    • Wissenschaftlicher Mitarbeiter in renommierten Wirtschaftskanzleien in Frankfurt und Köln
    • Dr. iur. (2017) am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Deutsches und Europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht der Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. Markus Roth)
    • Referendariat OLG Köln (2016-2018)
    • Anwalt bei Meilicke Hoffmann und Partner seit 2019

    VERÖFFENTLICHUNGEN

    MITGLIEDSCHAFTEN

    • Bonner Anwaltverein
    • Deutscher Anwaltverein
    • VGR - Wissenschaftliche Vereinigung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht

    SPRACHEN

    • Deutsch
    • Englisch

    PERSÖNLICHES

    Geboren im Jahre 1989 in Langenhagen

    Aktuelle Beiträge von Dr. Torben Illner

    Reform des Deutschen Corporate Governance Kodex

    Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat im Mai 2019 eine Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex („DCKG“) beschlossen. Dieses für börsennotierte Gesellschaften geltende Regelwerk enthält kein zwingendes Recht, sondern nur Hinweise auf geltendes Recht und Empfehlungen und Anregungen für eine gute Unternehmensführung („Best Practice“). Maßgeblicher Anlass der Überarbeitung war die Änderung der Aktionärsrechterichtlinie und die Umsetzung in deutsches Recht (ARUG II). Der Kodex wurde massiv entschlackt. Die Neufassung soll verständlicher und transparenter sein, gerade auch für internationale Anleger. Die Neufassung wird voraussichtlich erst im Herbst 2019 in Kraft treten, nachdem das Umsetzungsgesetz zur „Zweiten Aktionärsrechterichtlinie“ (ARUG II) verabschiedet sein wird.
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    Pflicht zur Abführung von Aufsichtsratstantiemen für Gewerkschaftsmitglieder – OLG Frankfurt verhindert Anreize zur professionellen Aufsichtsratsbesetzung

    Viele in Aufsichtsräten tätige Gewerkschaftsmitglieder müssen einen Großteil ihrer dort erworbenen Tantiemen an die Gewerkschaft oder eine gewerkschaftseigene Stiftung abführen. Die Pflicht soll auch für Mitglieder einer Gewerkschaft gelten, die unabhängig von deren Unterstützung in den Aufsichtsrat gewählt wurden. So jüngst das OLG Frankfurt. Das Urteil (18.12. 2018, Az.: 4 U 86/18) überzeugt nicht. Es verhindert wichtige Anreize, Kandidaten zu gewinnen, die die steigenden Anforderungen an gute Überwachung durch den Aufsichtsrat erfüllen können und wollen.
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    Vorsicht geboten bei Geschäften zwischen Aktiengesellschaft und Vorstandsmitgliedern gehörenden Gesellschaften

    Wenn Aktiengesellschaften Verträge mit Vorstandsmitgliedern abschließen, ist besondere Vorsicht geboten. Zum Schutz vor Interessenkonflikten muss der Aufsichtsrat die Gesellschaft vertreten, ansonsten droht die Nichtigkeit und Rückabwicklung des Vertrags. Ebenso ist es, wenn ein Vorstandsmitglied nur mittelbar Vertragspartner der Gesellschaft ist. Dies hat der BGH (Urteil vom 15.01.2019, Az.: II ZR 392/17) bestätigt. In seinem Fall wurde der Vertrag zwischen der Aktiengesellschaft und einer Gesellschaft geschlossen, deren einziger Gesellschafter das (zukünftige) Vorstandsmitglied war. Der Vorstand hatte die Aktiengesellschaft bei Abschluss des Vertrags vertreten, der Aufsichtsrat war mit ihm nicht befasst, insb. hatte er ihn nicht genehmigt. Daher war der Vertrag nach Sicht des BGH unwirksam, er muss für seine gesamte Laufzeit von über fünf Jahren rückabgewickelt werden.
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