Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Arbeitsrecht

    Das Arbeitsrecht ist integraler Bestandteil unserer wirtschaftsrechtlichen Beratung. Im Rahmen unserer Beratung gibt es zahlreiche Berührungspunkte vor allem mit dem Gesellschaftsrecht. So ist die Auflösung eines Vorstandsvertrages oder Geschäftsführervertrages ohne Einbeziehung der Spezialkenntnisse in der betrieblichen Altersversorgung gar nicht denkbar.

    Wir beraten und vertreten nationale sowie internationale Unternehmen, die je nach Größe einen ganz unterschiedlichen Beratungsansatz haben. Unsere Beratung geht von der Erstellung von Arbeitsverträgen – nicht Musterverträge, sondern Arbeitsverträge, die sich an die Bedürfnisse des Unternehmens orientieren - bis hin zur Betreuung im laufenden Arbeitsverhältnis und dessen Beendigung. Dabei unterstützen wir Geschäftsführer oder Mitarbeiter in der Personalabteilung bei jeder alltäglichen Frage und versuchen – ohne die Interessen des Arbeitgebers aus den Augen zu verlieren- ein angenehmes Klima im Betrieb zu unterstützen. Gerade bei internationalen Unternehmen müssen bei der Vertragsgestaltung den Besonderheiten und Befindlichkeiten der ausländischen Führungskräfte besonders Rechnung getragen werden. Unsere Hilfe bieten wir natürlich im Rahmen von gerichtlichen Verfahren an.

    Vor allem mittelständische oder kleine Betriebe sind öfters mit Betriebsräten konfrontiert und sind mit diesem Gremium etwas überfordert. Hier unterstützen wir die Unternehmensleitung juristisch bei den Beratungen mit dem Betriebsrat. Neben der fachlichen Kompetenz haben wir auch das nötige Feingefühl für eine gute gedeihliche Zusammenarbeit. Unsere Erfahrung ist: eine gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat kann nur vom Vorteil sein.

    Auch bei schwierigen Zeiten sind wir in der Lage, Umstrukturierungen sowohl individualrechtlich als auch kollektivarbeitsrechtlich zu begleiten und auch mit allen vorgesehenen Gremien darüber zu verhandeln. Gerade bei Umstrukturierung ist die Zusammenarbeit zwischen Gesellschaftsrecht und Arbeitrecht unerläßlich. Ohne arbeitsrechtliche Kenntnisse ist ein Outsourcing zum Scheitern verurteilt.

    Bei der Begründung und Beendigung von Dienstverhältnissen von Führungskräften beraten wir sowohl Unternehmen als auch die Führungskräfte selbst. Beide Seiten profitieren von unserer Erfahrung in diesem Bereich und unserem Verhandlungsgeschick, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit auf eine vernünftige vertragliche Grundlage zu stellen oder sie mit einem Aufhebungsvertrag zu beenden. In diesem Zusammenhang spielt die Fachkompetenz im Bereich Aktienrecht und Gesellschaftsrecht eine besondere Rolle, da hier auf beiden Ebenen in einem Team Anfragen bearbeitet werden.

    Von der Erfahrung als „Arbeitgeberanwältin“ profitieren schließlich Arbeitnehmer bei allgemeinem Rat oder bei der Verhandlung über die Konditionen der Beendigung ihres Anstellungsverhältnisses. Bei Verhandlungen mit Arbeitgebern ist sehr hilfreich die Denkweise und die Problematiken eines Arbeitgebers zu kennen.

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    BEITRÄGE ZUM THEMA  Arbeitsrecht

    Arbeitswelt: was gilt ab 2019?

    Zum Jahreswechsel gibt es im Arbeitsrecht wichtige Neuregelungen: Eine Erhöhung des Mindestlohns, die Möglichkeit einer Brückenteilzeit als Unterstützung für Familien sowie Entlastungen der Beitragszahler. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Neuerungen zum 1. Januar 2019:
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    Hemmung der arbeitsvertraglichen Ausschlussfrist durch Vergleichsverhandlungen?

    Verlangt eine arbeitsvertragliche Regelung über Ausschlussfristen, dass ein Anspruch aus dem Arbeitsverhältnis zur Vermeidung seines Verfalls innerhalb einer bestimmten Frist gerichtlich geltend gemacht werden muss, ist die Ausschlussfrist in entsprechender Anwendung des § 203 S. 1 BGB gehemmt, solange die Parteien vorgerichtliche Vergleichsverhandlungen führen. Dagegen findet die Ablaufhemmung des § 203 S. 2 BGB, wonach die Verjährung frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung eintritt, auf arbeitsvertragliche Ausschlussfristen keine entsprechend Anwendung.
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    BAG erteilt Absage an Verzugspauschale

    Bei einem Verzug des Arbeitgebers mit der Entgeltzahlung hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Zahlung einer Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB. Vielmehr stellt § 12a Abs. 1 Satz 1 Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) insofern eine spezielle Regelung arbeitsrechtlicher Natur dar.
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