Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Dr. Uwe Scholz

    Rechtsanwalt, Steuerberater

    Foto - Uwe Scholz

    KONTAKT

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    TÄTIGKEITSBEREICHE

    TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

    Der Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit liegt in der Beratung im nationalen und internationalen Steuerrecht und in der steuer- und gesellschaftsrechtlichen Beratung bei nationalen und grenzüberschreitenden Umstrukturierungen.

    BERUFLICHER WERDEGANG

    • Universität Osnabrück
    • Lehrstuhl für Handels-, Gesellschafts- und Steuerrecht, Prof. Dr. Rainer Hüttemann (Dr. jur., 2003)
    • Referendariat OLG Düsseldorf (2002 – 2004)
    • Zulassung zur Anwaltschaft (2004)
    • Steuerberater 2007
    • 2004 – 2013 Tätigkeit bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Big Four)
    • Lehrbeauftragter an der Rheinischen Fachhochschule Köln (Masterstudiengang Taxation)

    VERÖFFENTLICHUNGEN

    SPRACHEN

    • Deutsch
    • Englisch

    PERSÖNLICHES

    geboren 1975 in Dülmen

    Aktuelle Beiträge von Dr. Uwe Scholz

    Verfassungswidrigkeit der Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuerrückerstattungen

    Eine steuerliche Außenprüfung ist für die betroffenen Betriebe selten angenehm. Zusätzlich zu der damit häufig verbundenen Steuernachforderung war diese noch mit 6 % jährlich zu verzinsen. Gerade in Zeiten chronischer Niedrig- und teilweise sogar Negativzinsen erschien dies den Betroffenen unangemessen hoch. Nun hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) diese hohe Verzinsung in zwei Verfahren (Az: 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17) ab dem Veranlagungszeitraum 2014 für verfassungswidrig erklärt.
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    Schonfrist für alte Gewinnabführungsverträge läuft Ende 2021 aus

    Gewinnabführungsverträge müssen nach der Regelung des §§ 17 Abs. 1 Nr. 2 KStG einen dynamischen Verweis auf die Vorschriften des § 302 AktG in der jeweils gültigen Fassung enthalten. Diese ausdrückliche gesetzliche Regelung, die die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs umsetzt, war durch das Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20. Februar 2013 mit Wirkung vom 26. Februar 2013 eingeführt worden. Eine Pflicht zur Anpassung stehender Ergebnisabführungsverträge folgte hieraus nicht.
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    Aktienbesteuerung verfassungswidrig

    Seit der grundlegenden Reform der Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen im Jahr 2008 unterliegen Gewinne aus der Veräußerung von Aktien unabhängig von einer Haltedauer der Kapitalertragsteuer mit einem pauschalierten Satz von 25 %. Im Gegenzug können Verluste aus Einkünften aus Kapitalvermögen auch nur mit Gewinnen aus Einkünften aus Kapitalvermögen verrechnet werden.
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