Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Dr. Thomas Heidel

    Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

    KONTAKT

    Telefon: +49 228 72543-21
    Telefax: +49 228 72543-20
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    TÄTIGKEITSBEREICHE

    TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

    Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Beratung von Unternehmen und von Privatpersonen im Gesellschafts- und Steuerrecht. Einen besonderen Tätigkeitsschwerpunkt bildet das Aktienrecht - sowohl mit beratend gestalterischer Praxis als auch vielfältigen Erfahrungen in streitigen Auseinandersetzungen.

    BERUFLICHER WERDEGANG

    • Universitäten Kiel und Freiburg (Dr. jur. 1987)
    • Zulassung zur Anwaltschaft (1988)
    • Fachanwalt für Steuerrecht
    • Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

    VERÖFFENTLICHUNGEN

    Portraits

    MITGLIEDSCHAFTEN

    • Arbeitsgemeinschaft der Fachanwälte für Steuerrecht im Deutschen Anwaltverein
    • Bonner Anwaltverein
    • Deutscher Anwaltverein
    • VGR - Wissenschaftliche Vereinigung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht

    SPRACHEN

    • Deutsch
    • Englisch

    PERSÖNLICHES

    geboren im Jahre 1956 in Berlin

    Aktuelle Beiträge von Dr. Thomas Heidel

    Der neue Hirte/Heidel ist da!

    Soeben erschienen ist der neue Kommentar Hirte/Heidel, Das neue Aktienrecht nach ARUG II und Corona-Gesetzgebung. Mitherausgeber ist unser Sozius Dr. Thomas Heidel, der auch maßgebliche Teile der neuen Regelungen kommentiert. Unter den weiteren Autoren sind mit den Herren Dr. Daniel Lochner, Dr. Torben Illner und Dr. Moritz Beneke weitere Kollegen unserer Kanzlei vertreten, die zentrale neue Vorschriften des Aktienrechts erläutern. Das Werk verschafft einen kompakten Überblick über die neuesten Gesetzesänderungen aufgrund von Europarecht und Aktienrecht in der Corona-Krise, insbesondere zu den Vorschriften zur virtuellen Hauptversammlung.
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    Bundesgerichtshof entwertet versteckt, aber massiv Kodexerklärung

    Gleich drei für die Theorie und Praxis des Aktienrechts bedeutende Streitfragen entschied der Bundesgerichtshof am 9. Oktober 2018. Für kaum eine seiner Entscheidungen trifft mehr zu, was schon Goethes Götz von Berlichingen wusste: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Denn in den zwei von ihm beurteilten Verfahrensfragen (Bedeutung der Anmeldefrist für die Hauptversammlung und Abstimmungsverfahren bei konkurrierenden Kandidaturen für den Aufsichtsrat [AR] einer Aktiengesellschaft [AG]) entschied der Gerichtshof richtig (s. dazu den weiteren Beitrag im heutigen Newsletter). Im gesellschaftsrechtlichen Schatten steht aber die wichtige Entscheidung zum Corporate Governance Kodex – genauer: der sog. Kodexerklärung („Entsprechenserklärung“). Darin müssen die AG-Organe erklären, inwieweit die AG dem Kodex folgt. Die obersten Zivilrichter meinen, der Aufsichtsrat könne ohne Weiteres von seiner eigenen Kodexerklärung abweichen und der Hauptversammlung (HV) unter Verstoß gegen die eigene Erklärung einen AR-Kandidaten vorschlagen. Das beeinflusse nicht die Rechtmäßigkeit des HV-Beschlusses (Az. II ZR 78/17).
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    Bundesgerichtshof: Hauptversammlungs-Anmeldeschluss heißt Anmeldeschluss und mehr Klarheit bei Aufsichtsrats-Wahlen

    Ambivalent muss das Urteil über ein Judikat des Bundesgerichtshofs vom 9. Oktober 2018 ausfallen, mit dem er für die Praxis drei bedeutende Streitfragen des Aktienrechts entschied: Ein bedauerlicher Rückschrift ist seine Sicht zur Kodexerklärung, deren praktische Bedeutung er deutlich entwertete (s.dazu den weiteren Beitrag im heutigen Newsletter). Richtig liegt der Gerichtshof bei den von ihm beurteilten Verfahrensfragen: (Erstens) Die Aktiengesellschaft verletzt das Gleichbehandlungsgebot, wenn sie Aktionäre nach Ablauf der Anmelde- und Nachweisfrist zur Hauptversammlung (HV) zulässt, wenn sie wie üblich in der Einladung ausdrücklich darauf hinwies, dass sich ein Aktionär innerhalb der Frist anmelden und legitimieren muss. (Zweitens) Der Versammlungsleiter muss bei Aufsichtsrats-Wahlen die Gebote der Sachdienlichkeit und Gleichbehandlung wahren, innerhalb derer er das Wahlverfahren grundsätzlich nach seinem Ermessen gestalten darf (Az. II ZR 78/17).
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