Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Dr. Gerd Krämer

    Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht

    Foto - Dr. Gerd Krämer

    KONTAKT

    Tel: +49 228 72543-61
    Fax: +49 228 72543-60
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    TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

    Der Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit liegt im Bank- und Kapitalanlagerecht, insbesondere in der Beratung von Privatpersonen und Unternehmen bei Fragen der Umschuldung und Strukturierung von Kreditsicherheiten sowie Gestaltung von Finanzierungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Gesellschaftsrecht, sowohl in der gestalterischen Planung wie auch im Gesellschafterstreit.

    BERUFLICHER WERDEGANG

    • Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Mayen (Dipl. Verwaltungswirt 1987)
    • Universität Bonn
    • Referendariat in Bonn, Köln und Brüssel
    • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bürgerliches und Römisches Recht der Universität Bonn (1995-2001)
    • Zulassung zur Anwaltschaft (2001)
    • Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaftsrecht in einer renommierten rheinland-pfälzischen Anwaltskanzlei (2001-2005)
    • Dr. jur. (2004)
    • Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    VERÖFFENTLICHUNGEN

    MITGLIEDSCHAFTEN

    • Gesellschaft junger Zivilrechtswissenschaftler
    • Deutscher Anwaltverein
    • Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalanlagerecht im Deutschen Anwaltverein

    SPRACHEN

    • Deutsch
    • Englisch

    PERSÖNLICHES

    geboren im Jahre 1964 in Welcherath/Eifel

    Aktuelle Beiträge von Dr. Gerd Krämer

    Digitalisierung des Gesellschaftsrechts schreitet voran: Gesetzesentwurf zur Ergänzung des DiRUG

    Am 13. April 2022 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur ergänzenden Umsetzung der europäischen Digitalisierungsrichtlinie (Richtlinie EU 2019/1151 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019) beschlossen. Eine erste Umsetzung war bereits durch das Digitalisierungsrichtlinieumsetzungsgesetz vom 5. Juli 2021 eingeleitet. Noch vor dessen für den 1. August 2022 vorgesehenem Inkrafttreten soll die Digitalisierung des Gesellschaftsrechts nun in einem Akt „sich selbst überholender Gesetzgebung“ durch den neuerlichen Entwurf weiter vorangetrieben werden.
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    BGH ändert seine Rechtsprechung zur Gesamtvermögensübertragung bei Personengesellschaften

    Einer der gravierendsten Schritte, die eine Kapitalgesellschaft gehen kann, besteht sicherlich in der Übertragung ihres gesamten Vermögens an eine andere Person. Dementsprechend ist dies auch nur unter Überwindung besonders hoher Hürden möglich. § 179a AktG regelt diesen Fall für die AG und fordert einen diesbezüglichen Beschluss der Hauptversammlung. Schaut man jedoch in das Recht der GmbH und das der Personengesellschaften, sucht man nach einer derartigen Regelung vergebens. Aufgrund dessen wurde von der herrschenden Meinung in Literatur und Rechtsprechung auf diese Fälle lange Zeit § 179a AktG analog angewandt. Dies ist spätestens seit dem Urteil des BGH vom 15.02.2022 (II ZR 235/20) Geschichte.
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    Keine Möglichkeit der Fortsetzung einer GmbH bei Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse

    Ein Insolvenzverfahren ist für alle Beteiligten keine angenehme Angelegenheit. Der Schuldner verliert seine wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und die Gläubiger erhalten regelmäßig nur einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Forderungen. Bei Gesellschaften führt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder dessen Ablehnung zudem zur automatischen Auflösung der Gesellschaft. In dem aktuellen Beschluss (vom 25.01.2022, Az.: II ZB 8/21) hat sich der BGH nun zu der Frage positioniert, ob eine Fortsetzung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglich ist.
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