Meilicke Hoffmann und Partner - Anwaltskanzlei Bonn

     
    Dr. Stefanie Deckers

    Rechtsanwältin, D.E.S.S. (Université de Bourgogne), Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht

    KONTAKT

    Tel: +49 228 72543-51
    Fax: +49 228 72543-40
    deckers@meilicke-hoffmann.de
    VCard



    TÄTIGKEITSBEREICHE

    TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

    Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Beratung von in- und ausländischen Unternehmen im Handels- und Gesellschaftsrecht einschließlich Unternehmenskauf und Insolvenzrecht.

    BERUFLICHER WERDEGANG

    • Universitäten Bonn und Trier (Dr. jur.)
    • wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Zivilprozessrecht der Universität Bonn bei Prof. Dr. Peter Reiff
    • DESS im Internationalen Wirtschaftsrecht, Dijon (2001)
    • Zulassung zur Anwaltschaft (2003)
    • Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht (2009)

    VERÖFFENTLICHUNGEN

    MITGLIEDSCHAFTEN

    • International Association of Young Lawyers
    • Deutscher Anwaltverein
    • Bonner Anwaltverein

    SPRACHEN

    • Deutsch
    • Englisch
    • Französisch

    PERSÖNLICHES

    geboren im Jahre 1976 in Bobingen

    Aktuelle Beiträge von Dr. Stefanie Deckers

    Vorsicht bei Leistungen an säumige Schuldner: weitere Rechtsprechung des BGH zur Vorsatzanfechtung im Insolvenzfall

    Wie gefährlich es sein kann, Zahlungen von bekanntermaßen dauerhaft säumigen und schleppend zahlenden Schuldnern entgegenzunehmen, die später insolvent werden, hat sich inzwischen herumgesprochen. Kann der Zahlungsempfänger nicht beweisen, dass er beim Empfang der Zahlung nicht erkannt hat, dass der Schuldner mit dem Vorsatz handelte, die übrigen Gläubiger zu benachteiligen, besteht das Risiko, dass der Insolvenzverwalter solche Zahlungen nach Insolvenzeröffnung anficht und dies selbst dann, wenn die betreffende Zahlung bis zu zehn Jahre vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgt ist. Zu dieser Rechtsfolge aus § 133 InsO muss neuere Rechtsprechung des BGH zu weiterer Verunsicherung führen.
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    Lieferanten aufgepasst - Insolvenzanfechtung selbst bei Vorkasse!

    Es geht mal wieder um das leidige Thema der Insolvenzanfechtung. Nach bisheriger Auffassung schützte ein sog. "Bargeschäft", also der Austausch gleichwertiger Leistungen im engen zeitlichen Zusammenhang vor dieser Insolvenzanfechtung. Der BGH hat diesen Grundsatz nunmehr aufgehoben.
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    Licht im Tunnel: Regierung nimmt neuen Anlauf zur Entschärfung der Vorsatzanfechtung im Insolvenzfall

    Bereits einige Jahre alt sind die Bestrebungen aus vielen Teilen der Wirtschaft, die Möglichkeiten des Insolvenzverwalters zur Anfechtung von Vermögensdispositionen wegen angeblich vorsätzlicher Gläubigerbenachteiligung zu beschränken. Stein des Anstoßes ist insbesondere der Umstand, dass sogar Handlungen mit dieser Begründung angefochten werden können, die bis zu 10 Jahre vor Insolvenzantragstellung vorgenommen wurden. Die Regierung hat jetzt den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz vorgelegt.
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